Chronik des Dorfladens Osterbruch „Unser Laden“ 

Nachdem im Jahr 2012 das letzte Lebensmittelgeschäft in Osterbruch geschlossen hatte, entstand eine große Leere in der Ortsmitte. Einige Mitglieder des Gemeinderates unter Bürgermeister Peter von Spreckelsen wollten dies nicht hinnehmen und überzeugten  mit einem gemeinsamen Ausflug zum Dorfladen nach Otersen auch die anderen Ratsmitglieder.

Es wurden Dorfversammlungen abgehalten, bei denen Ideen gesammelt  und Diskussionen geführt wurden. Verschiedene Arbeitsgruppen wurden gebildet. Die Dorfladen-Initiative holte sich Rat bei dem Unternehmensberater Wolfgang Gröll, der sich auf genossenschaftlich betriebene Dorfläden spezialisiert hat. Mit seiner Hilfe wurde 2013 eine Umfrage erarbeitet, deren Ergebnis war, dass viele Osterbrucher nicht nur Kunden sein wollten, sondern auch Teilhaber.

Schwierig gestaltete sich die Suche nach einem passenden Gebäude. Nachdem einige Optionen geplant und wieder verworfen wurden, konnte die Gemeinde das Haus in der Dorfstr. 25 erwerben, in dem sich auch schon zuvor das Lebensmittelgeschäft befand.

Mit der Gründung einer Unternehmergesellschaft wurde die passende Rechtsform für den Laden gefunden. Geschäftsführer wurde Andreas Meyer.

Mit Hilfe der Osterbrucher Bürger wurde der Umbau vorgenommen, Wände versetzt, es wurde gestrichen, gesägt, und tapeziert. Der gesamte Laden ist durch Freiwillige gefliest worden. Der komplette Außenbereich wurde neu und modern gestaltet. 


 

 

Schon vor der Eröffnung wurden sogenannte „Dorfladentage“ durchgeführt, bei denen sich Interessierte den Baufortschritt und die Planungen zur Ladeneinrichtung ansehen konnten. 

Ende 2016 war es dann soweit und  der Laden wurde feierlich eröffnet. Ein Team von 4 Frauen  leitete den Verkauf von frischen Brötchen, Aufschnitt, Obst und Gemüse, Kaffee und allem was man sonst für den täglichen Bedarf benötigt. Regionale Anbieter spielten eine große Der Laden sollte die Bewohner aber nicht nur mit Lebensmitteln versorgen, sondern auch zum Treffpunkt werden. Eigens hierfür wurde eine kleine Café-Ecke eingerichtet, die auch sofort angenommen wurde. Außerdem befanden sich im Außenbereich bald Tische und Bänke für durchreisende Kunden.

 

Damit sich „Unser Laden“ als Lebensmittelpunkt weiterentwickeln konnte, blieb die Arbeitsgruppe „Marketing“ bestehen und plante verschiedene Aktivitäten rund um das Geschäft in der Dorfstraße.


Im Mai 2017 gab es ein großes Fest für alle Helfer mit gegrilltem Schwein

und anderen Leckereien.

 Im Sommer 2017 wurden die ersten Pizza-Abende durchgeführt. 

Der Geschäftsführer Andreas Meyer sowie unser Bürgermeister Peter von Spreckelsen ließen es sich nicht nehmen, persönlich am Backofen zu stehen.

Eine Reihe von Helferinnen stand Ihnen zur Seite.  

In der Adventszeit wurde auf dem Saal erstmalig ein Adventsbasar durchgeführt, bei dem Kreative ihre Produkte verkaufen konnten und das Publikum ein Kaffee- und Kuchenbuffet zugunsten des Dorfladens genoss. Außerdem gab es den ersten „Adventskalender“, bei dem man an jedem Tag ein besonderes Dorfladen-Präsent gewinnen konnte. 

Das neue Jahr wurde mit „Brodn Klütn“ begrüßt: 

…und zum Fasching gab es „Räderkuchen“: 

Im Frühjahr fand das „Pflanzfest“ statt, bei dem im Außenbereich des Ladens Pflanzen der Gärtnerei Terhardt und Obstbäume von Esselborn angeboten wurden. Es gab einige Flohmarktstände, Obst von Obstbau Uelzen wurde verkauft und zur Stärkung gab es Kaffee und Kuchen, sowie gegrillte Bratwurst. 



Pizza Abend 2018

 

Beim Otterndorfer Altstadtfest 2018 engagierte sich der Dorfladen mit einem Tortenbuffet. 

Fahrradgruppen besuchen den Dorfladen…

hier eine geführte Gruppe vom Hotel Peter:

Im März 2019 kam der bekannte Fernsehkoch Rainer Sass mit seinem Fernsehteam zu Besuch und kochte mit dem Bürgermeister und der Dorfladen-Teamleiterin Nicole Bönsch ein leckeres Menü. 

 


Gesellschafterversammlung 2019:


 

Spontanes Kaffeetrinken im Laden nach Feierabend 

Das Jahr 2020 stand nun total unter dem Thema „Corona“. Der Laden durfte nur von maximal 5 Kunden gleichzeitig betreten werden, 

selbstverständlich nur mit Mund-Nasen-Bedeckung.

Schöne Aktionen, wie z.B. Pizzaabende konnten nicht durchgeführt werden. 

 
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